Leistung durch Kompetenz und Qualitätskontrolle
Regenerative Energie aus Wasserkraft

News und Informationen

Umweltministerium Baden-Württemberg lenkt ein: Förderung für Kleinwasserkraft wieder möglich

 

Der baden-württenbergische Umweltminister Franz Untersteller heute (10.08.2017) dazu: „Das zähe Ringen mit der EU und dem Bund hat sich gelohnt. Ich bin froh, dass wir den Ausbau und die Modernisierung der klimafreundlichen Wasserkraft wieder finanziell unterstützen können.“ Das Förderprogramm des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft zur technischen und ökologischen Modernisierung der kleinen Wasserkraft musste im September 2014 eingestellt werden. Grund war eine Entscheidung der EU-Kommission, die in der Investitionsförderung und dem EEG eine unzulässige Doppelförderung sah. Nun feiert das Förderprogramm sein Comeback. Das Umweltministerium hat ein Konzept erarbeitet, das an die europarechtlichen Vorgaben angepasst wurde.

„Ich bin froh, dass wir den Ausbau der kleinen Wasserkraft künftig wieder mit Landesmitteln unterstützen können.“, so Franz Untersteller weiter. Grundsätzlich schone die Stromerzeugung aus Wasserkraft das Klima. Wenn damit gleichzeitig die Durchgängigkeit des Gewässers hergestellt werde, verbesserten die Maßnahmen aber auch die Ökologie, erläuterte der Minister. Ab sofort kann für die Modernisierung bestehender Anlagen mit einer Leistung von mindestens 100 Kilowatt eine Zuwendung beantragt werden. Fördermittel stehen außerdem für die Revitalisierung bestehender, aber momentan nicht im Betrieb befindlicher Anlagen ab dieser elektrischen Leistung zur Verfügung. Maßnahmen an Anlagen mit einer Leistung ab 40 Kilowatt sind förderfähig, sofern sie bei der Einstellung des Förderprogramms vor drei Jahren bewilligungsreif und bei den zuständigen Stellen aktenkundig waren. Je Maßnahme kann das Land einen Zuschuss von maximal 200.000 Euro gewähren.

Ergänzende Informationen: Mit etwa acht Prozent steuern die landesweit etwa 1.700 aktiven Wasserkraftanlagen nach der Photovoltaik den zweitgrößten Anteil an erneuerbarem Strom zur Bruttostromerzeugung in Baden-Württemberg bei. Hiervon entfällt auf die 65 Anlagen der „großen Wasserkraft“ mit einer Leistung ab einem Megawatt ein Anteil von etwa 90 Prozent, die restlichen rund 10 Prozent werden von der sogenannten „kleinen Wasserkraft“ erzeugt. Da im Rahmen der Wasserkraftnutzung direkt in die Gewässer eingegriffen wird, können insbesondere bei der Nutzung der kleinen Wasserkraft Konfliktbereiche mit der Gewässerökologie und der Fischerei entstehen. Aufgabe aus Sicht des Landes ist es, die beiden Zielsetzungen „Ausbau der erneuerbaren Energien“ einerseits und „gewässerökologische Verbesserungen im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie“ andererseits so weit wie möglich in Einklang zu bringen.

https://um.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-um/intern/Dateien/Dokumente/5_Energie/Erneuerbare_Energien/Wasserkraft/Foerdergrundsaetze/Foerdergrundsaetze_kleine_Wasserkraft_Anpassung_2017.pdf">Fördergrundsätze Kleinwasserkraft

 

Unser Unternehmen feiert Jubiläum

 

Die Wasserkraft-Anlagenbau Stein wird dieses Jahr 25. Anlässlich dieses Jubiläums hat das Wassertriebwerk, ein Branchenblatt, unserem Unternehmen einen Artikel beschert. Schöner hätten wir es selbst nicht schreiben können! :) Lesen Sie hier den Bericht!

 

Neues Wellenkraftwerk entwickelt

Schweizer stimmen über Atomausstieg ab

Die Schweiz hat am 21.05. über den Bau neuer Atomkraftwerke abgestimmt. Die Bevölkerung hat sich dagegen ausgesprochen.

Hierzu ein Kommentar der Zeit

Am Kongofluss wird eine neue Wasserkraftanlage gebaut. Die Leistung beträgt 40 GW

Das größte Wasserkraftwerk (40GW) entsteht in Afrika

Am Kongofluss in Afrika soll das größte Wasserkraftwerk der Welt entstehen. Die Demokratische Republik Kongo und Südafrika legten den Termin bei einem Treffen in Paris fest. Der Grundstein für den Mega-Staudamm in Inga im Westen des Landes wurde im Oktober 2015 gelegt werden.

Rund 40.000 Megawatt (MW) Strom soll das Kraftwerk einmal liefern. Bereits nach Abschluss des ersten Bauabschnitts soll die Leistung bei 4800 MW liegen. Davon kauft Südafrika laut der Vereinbarung 2500 MW. Die Anlage soll rund 80 Milliarden Dollar kosten.

Der Strom aus dem Wasserkraftwerk muss durch halb Afrika transportiert werden. Während die Demokratische Republik Kongo auf dem Äquator liegt, beginnt das Gebiet Südafrikas erst bei 22 Grad südlicher Breite. Bei gleichem Abstand in nördlicher Breite landet man beispielsweise schon
in Ägypten.

Am Kongofluss gibt es bereits zwei Staudämme - Inga I und II -, die zu den größten in Afrika gehören. Sie leiden jedoch unter zunehmender Verschlammung und können ihre maximale Leistung von 1736 MW nicht erbringen. Wie das Problem beim neuen Wasserkraftwerk gelöst werden soll, ist noch unbekannt.

Das bisher weltgrößte Wasserkraftwerk ist der Drei-Schluchten-Damm in China mit 18.200 MW.
Die Anlage in Afrika würde damit mehr als doppelt so groß ausfallen. Südafrika braucht dringend mehr Energie für seine wachsende Wirtschaft.

  Am Kongofluss wird eine neue Wasserkraftanlage gebaut. Die Leistung beträgt 40 GW.

Neubau einer Wasserkraft in Bosnien-Herzegowina

Strabag errichtet Wasser-Kraftwerk in Bosnien-Herzegowina

Sarajevo, Bosnien-Herzegowina – Am Fluss Bosna entsteht in Bosnien-Herzegovina ein neues Wasserkraftwerk. Angeführt wird das bezuschlagte Konsortium vom österreichischen Bau-und Technologiekonzern Strabag.

Das Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 20 Megawatt (MW) soll innnerhalb von 46 Monaten errichtet werden. Bei dem Millionen-Projekt sollen drei Kaplan-Turbinen zum Einsatz kommen.

Kraftwerk Vranduk am Fluss Bosna

Neben Strabag besteht das Projektkonsortium aus dem kroatischen Industrieunternehmen Končar. Die Strabag AG führt das Konsortium mit einem Anteil von 63,4 Prozent an. Der Auftrag mit einem Wert von 57 Millionen Euro kommt vom Energieversorger JP Elektroprivreda BiH. Im Auftrag enthalten ist die Errichtung des Kraftwerks Vranduk am Fluss Bosna und umfasst die Planung des Kraftwerks, den Bau, die Lieferung und die Installation der Anlagen sowie deren Erprobung und Inbetriebnahme.

Strom: Wasserkraft und Braunkohle dominieren in Bosnien-Herzegowina
„Wir freuen uns, mit der Errichtung dieses Kraftwerks einen Beitrag zum Ausbau einer regionalen und zukunftsfähigen Infrastruktur zu leisten“, kommentiert Strabag-Unternehmensbereichsleiter Dragan Pavelic anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Die Wasserkraft spielt Bosnien-Herzegowina bei der Stromerzeugung neben der Braunkohle eine wichtige Rolle. Rund ein Drittel der Stromversorgung wird durch die Wasserkraftwerke im Land abgedeckt.

  Neubau einer Wasserkraft in Bosnien-Herzegowina

 

Neue Energiespeicher für NRW

Pumpspeicherkraftwerke in NRW

23 Standorte eignen sich für den Ausbau

Düsseldorf – Zielsetzung der NRW-Landesregierung ist es, bis zum Jahr 2025 den Stromanteil aus erneuerbaren Energien auf mindestens 30 Prozent zu erhöhen. Mit zunehmendem Ausbau der erneuerbaren Energien steigt im Zusammenspiel von EE-Erzeugung und Versorgungssicherheit die Bedeutung von Energiespeichern. Für NRW gibt es jetzt eine neue Potenzialstudie zu Pumpspeicherkraftwerke (PSW).

Um EE-Strom bei einem möglichen Überangebot - z.B. in windstarken Phasen - zwischenpuffern zu können und auf der anderen Seiten zu produktionsarmen Zeiten die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, bietet sich insbesondere die Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken an.

Drei Viertel der Standorte im Regierungsbezirk Arnsberg

Die Technik von Pumpspeicherkraftwerken ist erprobt und stellt derzeit den Großteil der großtechnischen Speicherkapazitäten in Deutschland bereit. Mit der neuen Potenzialstudie Pumpspeicherkraftwerken gibt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) einem einen Überblick über das Potenzial für neue Standorte in NRW.

In der „Potenzialstudie Pumpspeicherkraftwerke NRW“ wird das Gesamtpotenzial für neue Pumpspeicherkraftwerke NRW untersucht und aufgezeigt, wie der zukünftige Flexibilisierungsbedarf auf dem Weg zu einer nahezu vollständig auf Erneuerbaren Energien beruhenden Energieversorgung realisiert werden könnte. Dazu wurden zunächst technisch geeignete Standorte ermittelt, die in einem zweiten Schritt an Hand ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Faktoren auf ihre Machbarkeit hin geprüft wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass es grundsätzlich ein großes Potenzial zum Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken im Land gibt.

Bei der Bewertung der potenziellen Standorte wurden neben der Topographie und den ökonomischen Aspekten nach Angaben des LANUV zahlreiche Kriterien zum Schutz von Umwelt und Natur und auch die Bedeutung der Standorte zur Naherholung berücksichtigt. Insgesamt wurden auf dieser Grundlage 23 potenzielle Standorte identifiziert, die einen deutlichen Ausbau der Pumpspeicherkapazitäten unter Berücksichtigung hoher ökologischer Anforderungen ermöglichen. Zusammen mit vier derzeit in Planung befindlichen Projekten würden diese nach LANUV-Angaben eine speicherbare Energiemenge von circa 56 Mio. kWh ermöglichen. Rund drei Viertel der Vorzugsstandorte befinden sich aufgrund der stärkeren Reliefierung im Regierungsbezirk Arnsberg.

Hintergrund zur Technik von PSW

Bei Pumpspeichern wird die Schwerkraft zur Speicherung genutzt. In Zeiten mit einem hohen Stromangebot wird Wasser von einem niedriggelegenen „Unterbecken“ mit in ein höher gelegenes „Oberbecken“ gepumpt. Wird Strom im Netz benötigt, wird das Wasser aus dem Oberbecken über eine Turbine abgelassen, die wieder Strom erzeugt und in das Netz einspeist.

  Neue Energiespeicher für NRW

Neu Studie: Wie lockt man Fische in die Bypässe

Wasserkraft: Fische in die Bypässe locken

Essen - Beim Fischschutz in Verbindung mit der Wasserkraft-Nutzung steht die Frage im Vordergrund, wie man flussabwärts schwimmende Tiere davor schützen kann, in die Turbinen der Wasserkraftanlage zu geraten. Eine Möglichkeit besteht darin, den Fischen alternative Abwanderwege, sogenannte Bypässe, zu eröffnen. Wie man die Fische dort hinlocken kann, wird nun in einem Forschungsprojekt in NRW erforscht.

In dem Forschungsprojekt mit dem NRW-Umweltministerium vom Lehrstuhl und Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft der RWTH Aachen University untersuchen, auf welche optischen, hydraulischen oder physischen Signale die Tiere reagieren.

Am IWW wurde für die Untersuchung eine neue Strömungsrinne aufgebaut, in der typische Strömungsverhältnisse vor Wasserkraftanlagen simuliert werden können. Im hinteren Abschnitt des Kanals können unterschiedliche Rechenarten und -geometrien aufgebaut werden. In die Strömungsrinne werden Fische gesetzt, deren Verhalten beim Annähern an den Rechen beobachtet wird. Der Vergleich mit den experimentell aufgenommenen Strömungsdaten ermöglicht die Ableitung eines kausalen Zusammenhangs zwischen dem Verhalten der Fische und der Strömung. Die Tests laufen in mehreren Phasen und sollen bis Ende 2017 abgeschlossen sein.

„Wir untersuchen, ob der Rechen vor dem Kraftwerkszulauf mit seiner Geometrie und der Beeinflussung der Strömung dafür sorgt, dass die Fische nach einem anderen Abstiegsweg suchen. Gleichzeitig wollen wir auch Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Umleitungswege Akzeptanz finden und von den Fischen gewählt werden“, erklärt Prof. Holger Schüttrumpf vom IWW. Für die Versuche kommen verschiedene Fische zum Einsatz, die das Artenspektrum in nordrhein-westfälischen Gewässern repräsentieren.

Remmel: NRW Vorreiter bei Untersuchungen zu Fischschutz und Fischabstieg
Das Land fördert die Untersuchungen, da wichtige Erkenntnisse zum Fischschutz und Abstieg an Wasserkraftanlagen gewonnen werden können. Umweltminister Johannes Remmel (Bündnis 90 / Die Grünen): „Nordrhein-Westfalen hat bei Untersuchungen zu Fischschutz und Fischabstieg b
undesweit eine Vorreiterrolle übernommen. Die Untersuchungen im Laborgerinne an der RWTH Aachen sind ein wichtiger Baustein, um echte Fortschritte für den Schutz abwandernder Fische an Wasserkraftwerken zu erreichen.

Für uns als Betreiber von Wasserkraftwerken ist es sehr wichtig Maßnahmen zu entwickeln, die einerseits die Fischbestände vor den Kraftwerken sicher und zuverlässig schützen, andererseits einen wirtschaftlich sinnvollen Betrieb der Anlagen zulassen. Dieses Forschungsprojekt wird uns hierzu wichtige Erkenntnisse geben.

   Neu Studie: Wie lockt man Fische in die Bypässe

Änderung des EEG 2016

EEG 2016: Welche Änderungen bringt die Neuausrichtung?

Stuttgart – Der BDEW zeigt auf der Veranstaltung „Das EEG 2016 - Neuausrichtung der Förderung“ am 05. und 06. April 2016 in Stuttgart welche Änderungen mit dem EEG 2016 einhergehen und wie sich die Rechtslage für die Förderungen nach dem EEG 2016 einschließlich neuer Entwicklungen darstellt.

Modifizierung der EEG-Förderung:
Das EEG 2014 hatte die „verpflichtende Direktvermarktung“ für bestimmte Anlagen eingeführt. Außerdem hatte es eine Pflicht zur Teilnahme an Ausschreibungsverfahren für „PV-Freiflächenanlagen“ vorbereitet. Das EEG 2016 soll nun die Ausschreibungspflicht auf sämtliche Windenergieanlagen sowie auf alle Solarstromanlagen oberhalb einer Leistungsschwelle erweitern. Damit wird die EEG-Förderung wieder grundlegend modifiziert. Darüber hinaus werden auf der Veranstaltung die aktuelle Rechtsprechung sowie Entscheidungen der Clearingstelle EEG speziell zu den Themen Netzanschluss, Biomasse, Solarstrom und EEG-Umlage dargestellt und erläutert. Ziel der Veranstaltung ist die umfassende Beantwortung wichtiger Praxisfragen in rechtlicher, wirtschaftlicher und technischer Hinsicht. Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem Überblick über die neuesten energiepolitischen Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene im Bereich der Regenerativen Energien.

  Änderung des EEG 2016

Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG 2014

Ausnutzung des Wasserkraftpotential